Im Jahr 1750 übernahm Everhard Schmitz die Pfarrei Stockheim. Zur Verschönerung und Aufwertung der Kirchenausstattung ließ er 1764 den Hochaltar mit Tabernakel und der Figur des heiligen Andreas (für 118 Reichsthaler 73 Albus 8 Stüber), sowie die Seitenaltäre, die Kanzel, die Kommunionbank, den Beichtstuhl und die Schränke der Sakristei (105 Reichsthaler 73 Albus 8 Stüber) aufwendig fassen, versilbern und vergolden. Er erreichte ein Alter von 60 Jahren und stiftete für sich und seine Eltern mehrere Heilige Messen. Zur Sicherung dieser Stiftung vergrößerte er durch Ankauf den Pfarrgarten. Zahlreiche überlieferte Notizen gehen auf ihn zurück und zeugen von seiner außergewöhnlichen Tatkraft und seinem vielseitigen Engagement. Vermutlich stammte er aus Bonn, da er dort am 28. Januar 1778 verstarb. Er war 33 Jahren Priester, davon 28 Jahre Pastor in Stockheim und ist in Bonn in der Pfarre Dietkirchen begraben. Zudem wird ein Verwandter, Christian Schmitz, als „Civis Bonnensis“ (Bonner Bürger) bezeichnet.