Kindergarten St. Andreas Stockheim feiert sein 30-jähriges Jubiläum

Kindergarten St. Andreas Stockheim feiert sein 30-jähriges Jubiläum

Der katholische Kindergarten der Pfarrgemeinde St. Andreas Stockheim feiert sein 30-jähriges Bestehen. 1982 wurde der einstige Gebäude erweitert, da ein großer Zuwachs an Kindern vorhanden war. Zu den 2 Gruppen mit 50 Kindern gesellte sich eine Dritte, mit 25 Kindern hinzu. Die erste Leiterin des Kindergartens, Frau Maria Heuer ging 1989 in Ruhestand und wurde von Frau Doris Kalt abgelöst. Das Team rund um die Leitung stellte sich immer neuen Herausforderungen. So wurde u.a. vom Kreissportbund Düren angeregt, dass sich die Kinder in den Kindergärten des Kreis Düren „mehr bewegen“ müssten. Auch der Stockheimer Kindergarten erarbeitet ein Konzept, welches mehr Bewegung vorsah. Ganz leicht war dieses nicht, da der Gebäudekomplex keine Turnhalle vorweisen konnte. So wurde schon der Weg zur „Sportstätte“ zur Bewegung. Die Räume des Pfarrheimes, wie auch die alte Kirche boten Platz zum turnen. Später ging es auch in der Grundschule weiter. Und war das Wetter auch mal ganz schlecht, wurde kurzerhand der Gruppenraum zum Turnraum umgestaltet. Im Jahr 2021 wurde dann bei einem Erweiterungsanbau auch eine kleine Turnhalle eingeplant. Der Stockheimer Kindergarten hat schon recht früh das Zertifikat „Bewegungskindergarten“ erworben. Des Weiteren veränderte sich die pädagogische Arbeit des Kindergartens. Sie orientierte sich am teiloffenen Ansatz; besonders während des Freispiels, an den Bedürfnissen der Kinder. Die Kinder konnten im gesamten Kindergartenbereich ihre natürlichen Spielbedürfnisse ausleben, in dem sie Spielpartner oder Spielorte ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend auswählen durften. Die kreativen Angebote konnten die Kinder in kleinen Gruppen, ihren Neigungen entsprechend, wahrnehmen.Damit die Erzieherinnen nicht die Übersicht verloren bzw. den aktuellen Aufenthaltsort des Kindes bestimmen konnten, bedurfte es der Mithilfe der Kinder, die wiederum kleine Magnete mit ihren Gesichtern auf einer Magnetwand, dem jeweiligen Spielort zuordneten. Aber neben den Freiräumen der einzelnen Kinder war es immer wichtig gewesen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Dazu gehörten: die Gruppenzugehörigkeit, Geburtstagsfeiern, Turnen, Feste und Feiern, auch im kirchlichen Jahreskreis, Morgenkreis, Schlusskreis und Raumgestaltung. Der Kindergarten unterstützte die Eltern in ihrer Aufgabe, das Kind zu pflegen, zu erziehen und zu bilden. Die Sprachförderung wie auch die Entwicklung der Kinder waren wichtige Parameter zur Schuleingangsuntersuchung. Der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes wurde von den Erzieherinnen der jeweiligen Gruppe beobachtet und dokumentiert. Auch Kinder die in ihrer Sprachentwicklung verzögert waren, bekamen während der Kindergartenaufenthaltes therapeutische Unterstützung.

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