Stockheim in der Altsteinzeit

Stockheim in der Altsteinzeit

Stockheim ist eine dörflichen Siedlung, wobei der Ursprung als Siedlungsstelle mindestens auf die Keltenzeit zurückgeht, was sich heute noch aus dem Siedlungsgefüge erkennen lässt. Es lässt sich sogar nachweisen, dass der Beritt um Stockheim schon in der Altsteinzeit immer wieder von Menschen aufgesucht worden ist; diese lebten in Zelten aus Ästen und Tierfellen. In der Jungsteinzeit wurde der Mensch sesshaft, betrieb Ackerbau und Viehzucht und lebte in großen Einraum- oder später Wohnstallhäusern. In der Ackererde, und mehr noch im Waldboden liegen Werkzeuge und Topfscherben verborgen, die von Menschenhand vor mehr als 4000 Jahren geschaffen worden sind. Gelegentlich treten beim Pflügen oder Roden Feuersteinwerkzeuge zutage, mit denen man damals den Boden bearbeitete oder Waffen hergestellt hatte. Zumindest zur Ackerbaukultur der Bandkeramiker (frühe Jungsteinzeit) lässt sich menschliches Siedlungstreiben nachweisen; ein Schuhleistenkeil als Pflugschar war zu dieser Zeit in Gebrauch; der Keil bestand aus geschliffenem Stein, der Schaber aus Feuerstein; beide waren durchbohrt.

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